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TU Berlin

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20m Radioteleskop

Lupe

Als nächstes wurden wir zum Radioteleskop der Station Wettzell geführt, welches uns von Dr. Alexander Neidhardt erläutert wurde. Dieses 20 m Teleskop  überragt die gesamte Station und fiel uns gleich zu Beginn unseres Besuchs ins Auge. Teleskope wie dieses ermöglichen Messung mit der Methode des VLBI (Very Long Baseline Interferometry). Hier misst man Milliarden Lichtjahre entfernte Radioquellen, so genannte Quasare, von mindestens zwei Radioteleskopen gleichzeitig an. Dabei werden die Mikrowellen empfangen, digitalisiert und zusammen mit der Zeitinformation einer Atomuhr auf Datenträger aufgezeichnet. Die Daten werden von allen beteiligten Teleskopen zu einem Korrelator geschickt, der durch Korrelation der Signale miteinander die Signallaufzeitunterschiede zwischen den Radioteleskopen ermittelt. Aus den Laufzeitdifferenzen werden dann die Längen der Basislinien, die Erdrotationsparameter und andere Parameter abgeleitet. Das Observatorium Wettzell besitzt für diese Messungen ein 20 m Radioteleskop, welches ausschließlich für die geodätische Nutzung der Radiointerferometrie konzipiert ist.


Ringlaser
Supraleitendes Gravimeter
Permanente GNSS-Stationen
20 m-Radioteleskop
Wettzell Laser Ranging System (WLRS)
Zeit und Frequenz

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